Debian aufräumen und überflüssige Dateien entfernen
Vorher jedoch ein Backup aller relevanten Daten anlegen!
Liste den belegten Festplattenplatz:
$ df -h
Eine Sicherung der installierten Pakete ist sinnvoll! Dies funktioniert auch ohne Ruthrechte!
$ dpkg --get-selections > ~/debian_pakete_`date +%y-%m-%d`.txt
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Empfehlenswert ist das Programm czkawka.
Eine geniale Software um u.a. doppelte Dateien und andere überflüssige Dateien zu finden und zu löschen.
Download hier: https://github.com/qarmin/czkawka/releases
Alternativ gibt es die Debianprogramme dupeguru, fdupes und jdupes. Das Deinstallieren überflüssiger Pakete wie folgt:
# apt remove fdupes jdupes dupeguru
# apt autoremove
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Komfortabel mit der bash Datenmengen lokalisieren, das Programm beenden mit 'q'.
# apt install ncdu$ ncdu /home/$USER
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Rundum aufräumen, überflüssige und temporäre Dateien mit dem Programm bleachbit.org vorsichtig entsorgen.
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Veraltete und lokal erzeugte, bzw. selbst installierte und oft überflüssige Pakete können aufgelistet und mit apt purge vollständig mit Konfigurationsdateien vom System entfernt werden.
$ apt list '~o'Bevor man die gelisteten Pakete samt Konfigurationsdateien via purge gründlich löscht, sollte man mit diesem Kommando jedes Paket einzeln absegnen!
for pkg in $(apt list '~o' | grep -v "Listing..." | cut -d/ -f1); do
sudo apt-get remove $pkg
doneVorsichtig!
$ sudo apt purge '~o'
Von Zeit zu Zeit sollten die Logfiles angeschaut werden um Probleme erkennen zu können!
Ein Terminal starten und Ruth werden mit:
$ su -
Falls das nicht klappen will, Ruth ein starkes Passwort vergeben. Dies funktioniert auch bei Ubuntu!
$ sudo passwd root
Ruth liest bei Bedarf die wichtigen Kernelmeldungen mit:
# journalctl -f
Oder auch:
# dmesg
Den Syslog, die Systemmeldungen auswerten, im Beispiel die letzten 55 Zeilen.
# tail -f -n55 /var/log/syslog
Meldungen rund um Security, logon und Probleme damit auswerten! Nötig ist hier die Installation des Paketes rsyslog. Wir suchen es.
$ apt-cache search rsyslog
Installation dann mit sudo, also nur Mitglieder der Gruppe sudo dürfen ran:
$ sudo apt install rsyslog
Ein reboot ist nun fällig! Danach funktioniert das Auswerten des authorization logfiles von Debian.
Alternativ gibt es diese zwei Kommandos zur Aktivierung:
# systemctl start rsyslog.service# systemctl start syslog.socket# tail -f -n55 /var/log/auth.log
Funktioniert sudo nicht, dann gucken wir ob sudo überhaupt installiert ist:
# apt update && dpkg --get-selections | grep sudo# apt install sudo -y
Ruth befördert den Wunschbenutzer in die Gruppe sudo.
# gpasswd -a fritz sudo
Simpel die eigenen Gruppenmitgliedschaften listen:
$ id
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