Backup - Datensicherung
Sogenannte Backups werden in der Regel im privaten Bereich immer dann wichtig, wenn bereits ein Datenverlust eintrat und keine Datensicherung erstellt wurde. Besonders praktisch wenn die Diplomarbeit auf einmal nicht mehr da ist oder das Fotoarchiv von 15 Jahren futsch ist.
Legt selbst eine eigene Datensicherung an und verlasst euch nicht auf eine Cloud!
Man besorge sich zwei bis vier nicht zu kleine SATA-Festplatten (keine SAS) und eine USB-3-Festplattendockingstation oder externe USB*-Festplatten. Ein Stück Backupfestplatte sollte verschlüsselt bei Fritze in der Laube liegen.
Folgende Backuptechniken schlage ich vor:
Restic.Net Verschlüsselte Backups auch über Netzwerke mit Deduplication von Alexander Neumann und Entwicklerteam
Einen Fileserver mit ausreichend ECC-Ram auf Basis von FreeBSD mit ZFS und sshfs
Das stabile, ausgereifte Linux- Backupprogramm Back in Time backintime.readthedocs.io
Mit Fsarchiver fsarchiver.org kinderleicht das installierte Linux sichern
Linux Festplattenverschlüsselung via luksFormat - cryptsetup
Hier ein Linux- Beispiel mit Bordmitteln: Erzeugung eines Tarball-Backup mit allen vorhandenen CPU-Kernen
$ sudo apt update$ sudo apt install pbzip2$ time tar cf /wohin/damit/backup_$(date +"%Y%m%d").tar.bz2 --use-compress-prog=pbzip2 \
/home/$USER/Desktop/ /home/$USER/Dokumente/
Dieses Kommondo entpackt den erzeugten Tarball via tar und bzip2 inklusiv allen Pfaden
$ mkdir /wo-platz/tmp_tar && tar -xvjf 20*.tar.bz2 -C /wo-platz/tmp_tar
So den Hauptkonfigurationsordner /etc sichern:
# mkdir -p /home/backup/etc/`date +%Y%m%d` && cp -av /etc /home/backup/etc/`date +%Y%m%d`/# chmod o-rwx /home/backup
